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Corona-Depression

Veröffentlicht am

Krisenzeiten Maik Andre Baumann

Die richtige Struktur als wichtigstes Mittel gegen Krisenzeiten im Vertrieb

 

Diese Aufgaben können Sie jetzt angehen

Um Krisenzeiten im Vertrieb bewältigen zu können, ist es wichtig, eine gute Struktur zu haben. Gut organisierte Vertriebler sind dem Wettbewerb auch da immer eine Nasenlänge voraus und schaffen es nicht nur, die wirtschaftliche Flaute zu meistern, sondern sie erarbeiten sich gerade dann die wichtigen Vertriebschancen für die Zeit nach der Krise. Anhand der 4 folgenden Punkte möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Sie Ausnahmesituationen, wie der derzeitigen Corona-Depression, entgegenwirken und gleichzeitig höchst produktiv bleiben.

 

1. Die richtige Tagesstruktur

Damit Sie nicht in ein Stimmungsloch fallen, benötigen Sie mehr denn je eine gute und sinnvolle Tagesstruktur. Der normale Vertriebsalltag gibt eine Struktur vor. Er besteht aus den jeweiligen Arbeitszeiten, Terminen, Vertriebsabläufen und Routinen. Wenn sich aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten Ihr Arbeitsalltag in das Homeoffice verschiebt, ändern sich viele Dinge auf einmal. Das Gefühl für die Arbeitszeit ändert sich und die Grenzen zwischen beruflich und privat können verschwimmen. Schon lange vorher vereinbarte Kundentermine werden abgesagt, andere müssen trotzdem irgendwie eingehalten werden und die Kundenbeziehung darf in angespannten Situationen ebenfalls nicht zu kurz kommen. Gleichzeitig steigt der Druck, wenn die Verkaufszahlen rückläufig sind oder zeitweise vollständig auf null sinken. Eine gute Struktur gibt uns gerade dann eine Orientierung und auch den nötigen Halt. Es ist wichtig, die Tagesplanung neu aufzustellen und der neuen Situation anzupassen. Planen Sie daher den Vertriebsalltag bis ins kleinste Detail neu, um die Routinen neu zu entwickeln, die Sie dringend benötigen. Planen Sie dabei auch Privates ein und sorgen Sie für eine entsprechende Balance. Zu viel Beruf am Tag kann in Krisenzeiten zu gefährlichem Stress führen. Zu viel Privates kann Sie von den wesentlichen Dingen abhalten und Sie im schlimmsten Fall noch weiter zurückwerfen.

 

2. Vertriebsschubladen aufräumen

Befreien Sie sich erst einmal von unnötigem Ballast, nutzen Sie die Zeit und räumen Sie auf. Bereinigen Sie zum Beispiel Ihr Postfach von angestautem Datenmüll und überprüfen Sie, welche To-dos Sie schon sehr lange vor sich herschieben. Jetzt gilt, Angefangenes konsequent zu Ende zu bringen, bevor Sie beginnen, sich auf neue Aufgaben zu stürzen. Zudem kann Kopflosigkeit und überschnelles Handeln in dieser Zeit nur zu noch mehr Unübersichtlichkeit führen. Und Chaos führt wiederum zu unnötigem Stress. Eine aufgeräumte Vertriebsschublade macht erst einmal Platz für Neues und ist die Grundlage für Ihre Struktur. Überprüfen Sie gerade jetzt Ihre Zielkundenliste und bringen Sie die Kundendaten auf den neuesten Stand. Schaffen Sie auch Ordnung in Ihrer Angebotsverfolgung. Offene Vorgänge müssen gerade jetzt aktiv gemanagt werden, und zwar auch dann, wenn der anberaumte Abschlusstermin noch in der Zukunft liegt. Machen Sie sich eine Prioritätenliste, welche Kunden Sie jetzt anrufen sollten, um an der Kundenbeziehung zu arbeiten und ihnen das Gefühl zu geben, dass Sie sie auch in Krisenzeiten nicht vergessen haben. Zudem: Eine aufgeräumte Vertriebsschublade kann befreiend und motivierend zugleich wirken.

 

3. Ideen sammeln

Welche wichtigen Dinge wollten Sie schon einmal in die Tat umsetzen und sind noch nicht dazu gekommen? Wenn das so ist, dann war Ihnen die Idee, die der angestrebten Tat zugrunde lag, wahrscheinlich nicht wichtig genug. Oder Sie hatte wirklich keine Zeit! Nutzen Sie jetzt die Zeit, denn Vertrieb lebt ein Stück weit immer auch von Ihrer Kreativität. In solchen Situationen hilft es immer, kreativ zu sein. Hier drei sinnvolle Ideen: Haben Sie schon einmal eine Onlineberatung mit Ihren Kunden praktiziert? Wenn nein, dann können Sie jetzt diese neuen Zugangsmöglichkeiten zu Ihren Kunden erproben. Die zweite Idee ist, digitale Reichweite durch eigene Beiträge auf LinkedIn und XING zu erzielen. Dadurch bleiben Sie für potenzielle und auch bestehende Kunden sichtbar. Gleichzeitig können Sie Ihren Expertenstatus erhöhen und einen wesentlichen Mehrwert erschaffen. Als dritte Idee können Sie schauen, ob Sie über krisenrelevantes Know-how verfügen. Kunden, denen Sie jetzt mit Ihrem Wissen oder krisenrelevanten Produkten und Lösungen helfen können, werden auch nach Corona mit hoher Wahrscheinlichkeit Ihre Kunden bleiben.

 

4. Direkt mit der Umsetzung starten

Das Wesentliche ist: Warten Sie nicht, sondern starten Sie direkt mit Ihren vertrieblichen Aktivitäten. Bringen Sie Ihre To-dos in die richtige Reihenfolge und verfolgen Sie konsequent die neu definierten Ziele. Sie können davon ausgehen, dass Ihr Wettbewerb ebenfalls nicht untätig sein wird. Sie werden sich für die Zeit nach Corona in eine komfortable Position bringen. Sollte Ihr Wettbewerb nachlässig gehandelt haben, dann erhalten Sie sogar weitere Wettbewerbsvorteile. Auch nach Corona wird der Vertrieb der wesentliche Schlüssel zum Erfolg bleiben.

 

Sales Essential

Die Digitalisierung erhält derzeit einen immensen Push. Digitale Vertriebskanäle werden nach der Krisenzeit mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wieder an Stellenwert verlieren, sondern ein fester Bestandteil werden. Der Vertrieb wird sich verändert haben und der Vertriebler wird sich nach der Krise dem digitalen Vertrieb öffnen müssen. Es macht jetzt Sinn, das Know-how zu erweitern und sich mit einer neuen Struktur wettbewerbsfähig aufzustellen. Später fehlt bekannterweise wieder die Zeit. Bleiben Sie daher jetzt am Ball! Sie kennen sicherlich den Spruch: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“.